Das Landratsamt Dingolfing-Landau hat erstmals zum „Runden Tisch Mobilität“ eingeladen. Bürgermeister und Verwaltungsvertreter der Landkreiskommunen, das Staatliche Bauamt und das Landratsamt sind zusammengekommen, um sich über aktuelle Themen und Entwicklungen in der Mobilität auszutauschen.
Nach der Begrüßung durch Landrat Werner Bumeder stellten Mobilitätsmanager Sebastian Obermaier und Radverkehrsbeauftragter Florian Hinkelmann den Stand der Arbeit im Landkreis vor. Ergänzt wurden diese durch den Leiter des Tiefbauamtes Richard Wagner und der Tourismusreferentin Birgit Scholz.
Grundlage waren unter anderem die Ergebnisse der Mobilitätsbefragung 2025. Daran beteiligten sich rund 24 Prozent der angeschriebenen Bevölkerung, erfasst wurden etwa 4.300 Alltagswege. Die Auswertung zeigt, dass 87 Prozent aller Wege innerhalb des Landkreises zurückgelegt werden und der Radverkehrsanteil bei zehn Prozent liegt, drei Prozentpunkte mehr als 2017. Als Ziel hat der Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschuss im Juli beschlossen, diesen Anteil bis 2030 auf zwölf Prozent zu steigern.
Auch der Nahverkehr stand auf der Tagesordnung: Besprochen wurden die Fortschreibung des Nahverkehrsplans, welcher die Grundlage für die weitere Entwicklung des ÖPNV im Landkreis legt, sowie die Möglichkeiten, das On-Demand-Angebot „LanDi – flexibel unterwegs“ für Veranstaltungen einzusetzen. Erste Erfahrungen, etwa vom Volksfest Frontenhausen, fließen in die weitere Planung ein.
Die Kommunen gaben außerdem eine Rückmeldung zu laufenden und geplanten Infrastrukturprojekten für 2026 und 2027. In der anschließenden Runde brachten die Städte und Gemeinden ihre eigenen Themen ein und diskutierten mit dem Landratsamt über aktuelle Entwicklungen in der Mobilität vor Ort. Der Runde Tisch soll künftig regelmäßig stattfinden, einmal jährlich mit politischen Vertretern und ein- bis zweimal jährlich auf Arbeitsebene.