Nächste Schritte im Königsauer Moos

Informationsveranstaltung am 30. Juli im Landratsamt

Landrat Werner Bumeder mit Moormanager Alex Mühlbauer (links) und Johannes Neuner von der Unteren Naturschutzbehörde (Mitte) bei einem Vor-Ort-Termin im Königsauer Moos.

Die zweite Projektphase zur Verbesserung des Wasserhaushalts im Niedermoorgebiet Königsauer Moos steht bevor. Aus diesem Anlass sind alle Flächeneigentümer und Flächenbewirtschafter sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich zu einer Informationsveranstaltung in den großen Sitzungssaal des Landratsamtes eingeladen.

Am Donnerstag, 30. Juli, ab 16 Uhr stellen Moormanager Alex Mühlbauer und sein Kollege Johannes Neuner von der Unteren Naturschutzbehörde die nächsten Schritte im Königsauer Moos vor. Sie geben einen Rückblick auf die bisherigen Projekterfolge und erläutern die geplanten Maßnahmen zur Anhebung des Wasserstandes auf einer rund 30 Hektar großen Fläche. Mithilfe von zwei zusätzlichen Stauwehren im Weidgraben sowie eines Sickergrabens soll der Wasserstand gezielt unter der Geländeoberfläche auf ein moortypisches Niveau angehoben werden.

„Uns ist eine breite Information wichtig. Daher geben wir allen Interessierten die Möglichkeit, sich umfassend und aus erster Hand zu informieren“, sagte Landrat Werner Bumeder bei einer Vor-Ort-Besichtigung gemeinsam mit Moormanager Alex Mühlbauer und Johannes Neuner von der Unteren Naturschutzbehörde. Die Veranstaltung bietet Gelegenheit, das Vorhaben kennenzulernen, Fragen zu stellen und mit den Projektverantwortlichen ins Gespräch zu kommen.

Moormanager Mühlbauer erläutert: „Ein stabiler Wasserhaushalt ist eine wichtige Voraussetzung für den Erhalt von Moorböden, da er den Abbau der eingelagerten Pflanzenreste – also des Torfs – hemmt. Dadurch werden Treibhausgasemissionen reduziert und zugleich wertvolle Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten erhalten. Darüber hinaus trägt ein verbesserter Wasserhaushalt dazu bei, die landwirtschaftliche Bewirtschaftung zu unterstützen – insbesondere angesichts zunehmender Trocken- und Hitzeperioden.“

 

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