Mehr Kinder, mehr Klassen – und ein guter Start

Grund- und Mittelschulen im Landkreis sind für das Schuljahr 2026/2027 gut aufgestellt

Die beiden Schulamtsdirektoren Stefan Pielmeier (r.) und Michael Schütz (l.) stellten Landrat Werner Bumeder das Zahlenwerk zum Schulanfang vor. Foto: LRA Dingolfing-Landau
Die beiden Schulamtsdirektoren Stefan Pielmeier (r.) und Michael Schütz (l.) stellten Landrat Werner Bumeder das Zahlenwerk zum Schulanfang vor. Foto: LRA Dingolfing-Landau

Der Landkreis wächst – und das zeigt sich auch in den Klassenzimmern: 6.136 Schülerinnen und Schüler besuchen im neuen Schuljahr die Grund- und Mittelschulen im Landkreis. Damit steigen die Schülerzahlen um 2,1 Prozent. Gleichzeitig bleibt die Unterrichtsversorgung gesichert. Zum dritten Mal in Folge starten zudem mehr als 1.000 Kinder ihre Schullaufbahn. Dies stellten die beiden Schulamtsdirektoren Stefan Pielmeier und Michael Schütz am Mittwoch Landrat Werner Bumeder vor.

 

 Für Landrat Werner Bumeder ist das eine gute Nachricht: „Steigende Schülerzahlen bedeuten zusätzliche Aufgaben für Schulen und Schulverwaltung. Umso wichtiger ist es, dass wir auch in diesem Jahr gute Voraussetzungen für einen verlässlichen Schulstart schaffen konnten.“

Trotz einer hohen personellen Fluktuation mit mehr als 30 Versetzungen konnte das Schulamt die Unterrichtsversorgung sicherstellen. Kürzungen bei der Stundentafel oder bei den Anrechnungsstunden sind nicht erforderlich. Auch die Funktionsstellen an den Schulen konnten besetzt werden.

Bei den Übertritten bleibt die Mittelschule mit 38 Prozent die meistgewählte weiterführende Schulform im Landkreis. 33 Prozent wechseln an die Realschule, 28 Prozent an das Gymnasium. Aufgrund geburtenstarker Jahrgänge wird in den kommenden beiden Jahren mit weiter steigenden Schülerzahlen gerechnet.

Neben der Unterrichtsversorgung stehen auch Sprachförderung, Schwimmfähigkeit, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz im Fokus. Erstmals wurde eine Sprachstandsuntersuchung für alle angehenden Schulanfänger durchgeführt. Bei 62 Kindern wurde ein verpflichtender Vorkurs zur Sprachförderung vorgesehen. Die Verfassungsviertelstunde zur Demokratiebildung wird ebenfalls fortgesetzt.

Auch für den Ausbau der Ganztagsbetreuung sind die Kommunen vorbereitet. Die notwendige Infrastruktur steht zur Verfügung, die Nachfrage bleibt bislang jedoch hinter den Erwartungen zurück.

„Unser Ziel ist es, den Kindern und Jugendlichen im Landkreis auch bei weiter steigenden Zahlen gute Lernbedingungen zu bieten“, so Bumeder. „Dass der Schulstart unter diesen Voraussetzungen gesichert ist, ist vor allem dem großen Engagement der Schulen und des Schulamts zu verdanken.“

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