Lebenshilfeschule in Landau: Landrat überzeugt sich vom Baufortschritt

Gebäude ist zu Pfingsten bezugsfertig – Landkreis investiert in Bildung für Kinder mit besonderen Bedürfnissen

Große Fortschritte zeigt der Neubau der Lebenshilfeschule in Landau. Bei einer Baustellenbesichtigung machte sich Landrat Werner Bumeder persönlich ein Bild vom Stand der Arbeiten.

„Es ist unser Anspruch, für alle Kinder optimale Lernbedingungen zu schaffen. Es freut mich sehr, dass hier ein so schönes Gebäude entsteht für diejenigen, die besondere Hilfe brauchen. Auf ihre speziellen Bedürfnisse wird damit bestens eingegangen“, sagte Landrat Werner Bumeder während des Rundgangs mit Lebenshilfe-Vorsitzendem Dr. Helmut Steininger und weiteren Vorstandsmitgliedern.

Der Baubeginn für das Großprojekt war im Oktober 2023. Bezugsfertig soll das Gebäude im Mai dieses Jahres sein. Ihren ersten Schultag in den neuen Räumen werden die Schützlinge am 8. Juni haben, wenn nach den Pfingstferien der Unterricht wieder beginnt. Zeitgleich wird auch die Heilpädagogische Tagesstätte ihren Betrieb an der Härtlstraße aufnehmen.

Insgesamt werden künftig 77 Schülerinnen und Schüler in sieben Klassen sowie 27 Kindergartenkinder in drei sogenannten SVE-Gruppen (Schulvorbereitende Einrichtung) betreut und unterrichtet. Die Kinder und Jugendlichen sind zwischen drei und 21 Jahre alt – vom Kindergartenalter bis zur Berufsschule.

Schulleiterin Kathrin Hippmann und Gabriele Boiger, Leiterin der Heilpädagogischen Tagesstätte, nahmen an der Baustellenbesichtigung ebenfalls teil und zeigten sich begeistert vom Neubau. Nach ihrer Aussage können es ihre Kollegen und insbesondere auch die Kinder kaum erwarten, in das neue Gebäude „einzuziehen“.

Derzeit laufen im Inneren die letzten Arbeiten auf Hochtouren: Möbel werden eingebaut, Kabel verlegt und das Therapiebad gefliest. Neben modernen Klassen- und Gruppenräumen stehen am neuen Lebenshilfe-Standort unter anderem mehrere Therapieräume, ein Werkraum und eine Lehrküche zur Verfügung, außerdem eine Turnhalle sowie ein fünf mal neun Meter großes Therapiebad mit Hubboden und Deckenschienen.

Auch die Außenanlagen sind bereits fertiggestellt. Dazu gehören eine Außensportanlage, zwei Spielplätze, ein Wasserspielplatz sowie eine Boulderwand. Insgesamt wurden 110 Bäume gepflanzt, damit entstand ein naturnahes Umfeld für die Kinder.

Aktuell laufen die Vorbereitungen für den Umzug – eine organisatorische und logistische Herausforderung, wie Lebenshilfe-Vorsitzender Dr. Helmut Steininger sagte. Noch im Sommer werde zudem das alte Schulgebäude an der Marienhöhe abgerissen. Auch dieser Schritt erfordere eine sorgfältige Planung.

Landrat Werner Bumeder kennt das Neubau-Projekt seit den ersten Planungen: Als ehemaliges Vorstandsmitglied der Lebenshilfe war er intensiv in die Entwicklung eingebunden. Bei seinem Besuch dankte er insbesondere dem Vorsitzenden Dr. Helmut Steininger für die hervorragende Bauleitung und Bauaufsicht. Neben der Organisation des Neubaus gelte es schließlich auch, den laufenden Betrieb sicherzustellen – eine Aufgabe, die Steininger mit großem Engagement meistere.

Die Gesamtkosten des Neubaus belaufen sich laut einer aktuellen Schätzung auf rund 35 Millionen Euro. Der Grunderwerb kostete 900.000 Euro. 2,2 Millionen Euro sind für den Abbruch der alten Schule an der Marienhöhe veranschlagt. Der Landkreis beteiligt sich mit rund einem Drittel an den Investitionskosten. 11,7 Millionen Euro wurden vom Landkreis für das Projekt bis dato bereitgestellt.

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